Habe nun ach ... Faust in Weinfelden (2013)

Regie und Bearbeitung Marie Luise Hinterberger und Peter Wenk

 

ein Stationentheater nach Faust I von Johann Wolfgang von Goethe

 

Eine Zusammenarbeit des Theagovia Theaters mit den Friedheimer Spatzen.

 

 

Die Geschichte von Dr. Faust, der von Gott und der Welt enttäuscht, einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Die einzelnen Szenen spielen an verschiedenen Häusern und Plätzen in Weinfelden wie z.B. im Gasthaus Trauben, Eigenhof u.a. Das Publikum reist mit. Eine Wanderung in den Sommerabend mit Verpflegungsangebot beim Theaterrundgang.

 

Handlung

Der ehrgeizige Wissenschaftler Dr. Faust, getrieben von grenzenlosem Wissensdurst und der Suche nach kosmischen Zusammenhängen, ist mit Gott und der Welt unzufrieden: Seine Erkenntnisse werden verlacht, die Aufnahme in den Wissenschaftsgötterhimmel bleibt ihm versagt, sein rastloses Streben kann ihm keine Befriedigung bringen. Da taucht der Teufel auf und verspricht ihm als sein Diener ungeahnte Lebensgenüsse. Der Preis dafür ist seine Seele. Wild stürzt sich Faust ins Leben, verliebt sich dabei in eine junge Frau und nimmt letztlich doch Reissaus vor einer Liebe, die auf häusliches Glück hinausliefe. Faust, der’s mit Gott und dem Teufel aufnimmt, flieht vor der Liebe wie der Teufel vor dem Weihwasser.

 

Faust2013 Inszenierung

Faust I von Goethe wird in einer eigens bearbeiteten Fassung als Stationenspiel in Häusern und auf Plätzen von Weinfelden gespielt. Mit der Präsentation eines bekannten Stoffes in ungewöhnlichem Rahmen soll ein interaktives Ereignis mit regionalem Bezug geschaffen werden. Die zeitgemässe Umsetzung des Stoffes bietet zudem die einmalige Gelegenheit, den Klassiker aus anderer Perspektive kennen zu lernen.

In den ironisch, witzigen Dialogen zwischen Faust und Mefisto, der diesen besser kennt als sich selbst und bald unentbehrlicher Begleiter wird für Faust, offenbart sich große literarische Kunst und Raffinesse. Faust und Mefisto stehen für gegensätzliche Welten, wobei Mefisto die dunkle Seite des Himmelsfliegers Faust offenbart; von tiefer Wahrheit sind ihre feinsinnigen Rededuelle über Gott und die Welt.

 

Co-Produktion

Das Projekt ist eine Co-Produktion des Theaters Theagovia mit den Friedheimer Spatzen. Die Rockband mit Musiker/innen mit und ohne Behinderung aus dem Thurgau, bereichert das Projekt mit kraftvollen und eindrücklichen Eigenkompositionen. Mit der Zusammenarbeit soll das gemeinsame künstlerische Potential sichtbar gemacht und ein für die Region einmaliges interaktives Erlebnis geschaffen werden.

 

Links:

 

http://www.friedheimer-spatzen.ch/

http://www.trauben-weinfelden.ch/

http://www.eigenhof.ch/

 

Es spielen:

Faust...............................................................Hans Gysi

Gretchen.........................................................Evelyne Kübler

Mephistos.......................................................Brigitte Krauss, Christoph Ullmann, Peter Wenk

Nachbarin.......................................................Christine Steiger

Freundinnen...................................................Regina Fleischmann, Anna Häfner, Leonie Moser

Wirtin.............................................................Mara Lüthi-Fröschlin

Junger Gott....................................................Lino FreiJunger

Mephisto........................................................Manuel Boysen

 

Wenk

Produktionsleitung und Regieassistenz.......Ambrosia Weiser

Musik.............................................................Friedheimer Spatzen Leitung Lukas Gallati und Mara Lüthi-Fröschlin

Gesang..........................................................Franziska Bolli

Bühnenbild....................................................Jürg Kessler

Fotos.............................................................Lukas Fleischer

Kostümberatung...........................................Elisabeth Paul

Videos...........................................................Jan Kessler

Grafik............................................................Andi Metzger

Termine: